Zahlen zum deutschen Sommerreifenmarkt

4. April 2008

Der Sommerreifenmarkt in Deutschland schrumpft: Während 2002 noch 23,5 Millionen Sommerreifen in Deutschland verkauft wurden, sank die Zahl in 2007 auf nur noch 19,9 Millionen Sommerreifen. Steigende Benzinpreise und geringere Kilometerleistungen sorgen bei gleichzeitig stagnierenden Einkommen für geringere Nachfrage. Nicht unterschätzt werden darf der Effekt der sogenannten Winterreifenpflicht, hier haben viele Verbraucher auf Winterreifen umgerüstet und fahren diese jetzt ganzjährig.

Kontinuierlich auf dem Abstieg befinden sich auch Sommerreifen mit einer Zulassung bis 190 km/h. In 2008, so die Prognosen von Michelin wird ihr Anteil an den verkauften Reifen in Deutschland nur noch gut ein Viertel ausmachen.

Enttäuschend ist die Entwicklung im Bereich der Runflat-Technologien. Reifen mit Notlaufeigenschaften nehmen nur langsam an Bedeutung zu, hauptsächlich gesteuert von der Erstausrüstung wird dieser Anteil kontinuierlich wachsen.

. Prognose 2008: Sommerreifen mit den Speedindices T, H und V werden 77 Prozent des gesamten Pkw-Reifenmarktes ausmachen. (Grafik: Michelin)

Prognose 2008: Sommerreifen mit den Speedindices T, H und V werden 77 Prozent des gesamten Marktes ausmachen. (Grafik: Michelin)

Der Sommerreifenmarkt in Deutschland verzeichnete in den vergangenen Jahren einen leichten Absatzrückgang. Für 2008 wird in Deutschland ein Marktvolumen von etwa 19,7 Millionen Reifen erwartet. (Grafik: Michelin)

Der Sommerreifenmarkt in Deutschland verzeichnete in den vergangenen Jahren einen leichten Absatzrückgang. Für 2008 wird in Deutschland ein Marktvolumen von etwa 19,7 Millionen Reifen erwartet. (Grafik: Michelin)

 

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